
Orgeln
Hier stelle ich einige Orgeln vor, die mir über die Laufe der Jahre besonders ans Herz gewachsen sind, die mich ein Stück auf meinem (musikalischen) Weg begleitet und geprägt haben.

Angelbachtal-Michelfeld
Das Instrument meiner "Jugend" war die Mühleisen-Orgel der evangelischen Kirche in Angelbachtal-Michelfeld, erbaut 1972. Selbst aus der Kenntnis vieler Orgeln heraus kann ich heute noch sagen, dass die Elsässerin im historischen Gehäuse einen besonderen Klang besitzt, der mich persönlich und mein Spiel bis heute prägt: Singende Principale, weiche Bourdons, ein strahlendes "Plein jeu" und ein kraftvoll atmendes "Grand jeu" heben diese Orgel von der breiten Masse der Neo-Barock-Instrumente ab. Leider versprüht die geschriebene Disposition und der (zum Spiel allerdings äußerst praktische) nüchterne Spieltisch wenig von dem Charme - man muss die Klänge erleben. Vielleicht darf ich da bald mal wieder zu Gast sein ...





Angelbachtal-Eichtersheim
Die Orgel der evangelischen Kirche Angelbachtal-Eichtersheim markiert technisch wie Klanglich den Übergang vom Neo-Barock-Orgelbau zur Handwerksqualität, wie sie heute noch gepflegt wird: Gehäuse-(Re)Konstruktion mit aus tragenden Rahmen und Füllung statt Stahlgerüst mit Fassade, mechanische Registertraktur, mechanische Spieltraktur aus Holz und vieles mehr lassen beim ersten Anblick die Vermutung aufkommen, es handle sich um die Rekonstruktion der Ubhauser-Orgel von 1806. Tatsächlich ist die Rensch-Orgel aus dem Jahre 1975 das dritte Instrument im prächtigen Gehäuse; neben dem Subbass von 1806 finden sich noch wenige Register der Steinmeyer-Orgel (1903) in der konsequent durchdachten Orgel. Hauptwerk und Pedal nutzen auf einer Zwillingslade die gesamte Breite des Obergehäuses aus; jenes konnte dadurch so flach gestaltet werden, dass die moderne Pedalklaviatur am seitenspieligen Instrument nur knapp unterzubringen war. Die Pfeifen des ersten Manuals stehen im Untergehäuse, Windanlage hinter der Orgel. Die Disposition liest sich "klassisch", erhält durch die von Rensch seit den frühen Sechzigern verwendete Kirnberger-II-Stimmung und die differenzierte Intonation der einzelnen Register jedoch einen ganz eigenen Charakter.




Angelbachtal, Heilig-Kreuz-Kirche
Eine seit dem zweiten Weltkrieg durch Heimatvertriebene und Zugezogene wachsende Gemeinde baut zwischen den beiden zusammenwachsenden Orten der entstehenden "Gemeinde Angelbachtal" ein neue, dem Heiligen Kreuz geweihte Kirche mit 800 Sitzplätzen und zwei Jahre später schon eine neue Orgel. Aber nicht irgendein Instrument sollte es sein - nein, es musste schon aus dem Hause Klais kommen. Da verzichtete man lieber auf Größe in Form von Registerzahl und baute eine Orgel, die "alle Erfordernisse der gottesdienstlichen Musik" (Pater Albert Hohn) berücksichtigt. Da Platz keine Mangelware war, können die Pfeifen frei in den Raum sprechen und stehen sich nicht gegenseitig im Weg. Die Aufstellung in großen Terzen und das flache Gehäuse begünstigt die Klangabstrahlung. Das Oberwerk steht in gleicher Teilung auf halber Höhe, die kleinen Prospektfelder gehören zum Cornett des Hauptwerks. Die wenigen, gut mensurierten Pedalregister aus Mahagoniholz stehen frei hinter dem Korpus. Weiterlesen in der Klais-Information.


Helbigsdorf
Ein kleines Abenteuer war die kurze Zeit in Helbigsdorf im Erzgebirge. Der Winter dort kann kalt sein, aber die beiden wunderschönen Orgeln haben für vieles "entschädigt". Neben dem Opus ultimum des Silbermann-Schülers Adam Gottfried Oehme in Zethau war es die kleinste zweimanualige Silbermannorgel in Helbigsdorf, die meine Faszination weckte.
Besonders spannend: nachdem die Orgel 1994 von der Dresdner Firma Jehmlich vor Allem im technischen Bereich restauriert worden war nahmen sich die Restauratoren der Firma Rühle (Moritzburg) im Herbst 1999 die Pfeifen vor. Dabei konnte mit Hilfe eines Wasserschadens von 1750 und einiger anderer Anhaltspunkte erstmalig die Verwendung der sogenannten "Silbermann-Sorge-Stimmung" nachgewiesen werden.



Rauenberg
Als ich nach meinem kurzem erzgebirgischem Intermezzo (mit den beiden herrlichen Orgeln von Silbermann 1723 und Oehme 1788 in den "Dienst-Kirchen") im Jahr 2000 nach Rauenberg kam war mir eines schnell klar: die 1953 aus viel Altmaterial zusammengebastelte Hess-Orgel wird bis zum hundertjährigen Jubiläum des 1907-1910 erbauten "Dom des Angelbachtals" nicht mehr durchhalten. Mit gerade mal 26 Registern war es auch recht schwierig, den Raum zu füllen oder eine große Festtagsgemeinde beim Gesang zu führen.
So bot sich mir als Student die tolle Gelegenheit, an einer Orgel für den rund 1000 Menschen fassenden Kirchenraum mitzuplanen: mit dem erzbischöflichen Orgelinspektor G. Weithoff (damals Bezirkskantor in Eberbach, heute Diözesan-Kirchenmusik-Direktor in Freiburg) zusammen eine Ausschreibungs-Disposition entwerfen* (der Ordner mit Ideen steht gut gehütet im Schrank) und fünf Orgelbauwerkstätten für eine beschränkte Ausschreibung auswählen**. Danach "ereilte" mich der Ruf an die Wimpfener Ritterstiftskirche, ich blieb dem Projekt aber eng verbunden.
Die Wahl der Kirchengemeinde fiel auf Orgelbaumeister Karl Göckel, der hier sein Opus 60 vollendete. Die Orgelweihe war am Sonntag Christkönig 2005, das erste Orgelkonzert am 22. Januar 2006. Ein wahrlich tolles Gefühl, wenn eine neue Orgel genau so klingt, wie man es sich bei der Niederschrift des Dispositions-Entwurfs vorgestellt hat!



Weiterlesen auf der Seite von Orgelbau Göckel
Viele Bilder vom Orgelbau und Orgelweihe auf der Seiter Kirchengemeinde
*Fußnote - eine kleine Geschichte am Rande: Als es in Richtung Ausschreibung ging, setzten wir uns die Aufgabe, jeder entwirft eine Disposition mit 35 Registern, dann setzen wir uns zusammen. Mein Entwurf zielte von Anfang an darauf ab, sehr reich besetzte Manualwerke zu haben und dem Pedal zunächst reine Bassfunktion zukommen zu lassen. Das notwendige "Klein-Pedal" kann z. B. aus dem Schwellwerk gekoppelt werden. Mein Vorbild dabei war die wenige Jahre zuvor gebaute Rensch-Orgel in Laupheim (und die Heintz-Orgel in Buldern). Da wir ein solches Konzept beide jedoch nur aus der "Theorie" kannten machten wir uns an einem Mittwochnachmittag auf nach Laupheim (200 km), testeten ein Stunde lang die dortige Orgel und kehrten spät Abends heim mit der Erfahrung, dass es funktionieren kann und dass wir es so (s.o.) planen.
**Fußnote: Die Wege führten weit - u. a.:
In den Schwarzwald, wo sich ein gestandener Elsässer Orgelbaumeister bei Löwenzahnsalat und elsässer Weißwein im Garten dazu hinreißen lies, über eine Doppeltraktur (also mechanische Registratur mit zusätzlich eingreifenden Magneten und Setzerkombinationen) nachzudenken, obwohl er seit Werkstattgründung 1975 nur rein mechanische Orgel baute.
Nach Passau, wo ich mir bei der Heimfahrt nach dem Hören der Orgelnacht an einem Granit-Randstein einen Autoreifen ruinierte - Danke für die schnelle Hilfe!
In einer Auto-Nacht-Fahrt nach Bad Gandersheim (wo ich einen Tinnitus vermutete, das Pfeifen aber vom Wecker im Kofferraum meines Ford Fiesta kam), um dann mit eigenen Ohren herauszufinden, wieso diese Orgel und ihr Erbauer mit dem Titel "Bester Handwerker Frankreichs" ausgezeichnet wurde.

Bad Wimpfen, Ritterstiftskirche

Einen für mich fast ganz neuen Typus Instrument durfte ich in Bad Wimpfen kennenlernen. Wobei: eigentlich kann man dieses Instrument gar nicht in eine Schublade stecken. Diese Tatsache rührt aus einer etwas verquickten Entstehungsgeschichte, einem benediktinischen Orgelsachverständigen, der kurz vor der Einweihung mit 90 verstarb, einem ambitionierten Organisten und Ingenieur und einem Orgelbaumeister, der sich zusammen mit seinem Zulieferer auf die Experimente einließ und für die elektronische Steuerung hier quasi einen Prototyp baute.
Klanglich gesehen besitzt die Orgel nun zwei Hauptwerke: ein barock gehaltenes oberhalb dem Chorgestühl stehend und eines des deutsch-romantischen Symphonik verpflichtet dahinter an der nördlichen Stirnwand des Querhauses. Dazu gesellt sich ein Echowerk, das im Wesentlichen aus leisen Streichern auch in hohen Lagen und ein Pedal, das aus einem Subbaß und jeder Menge Transmissionen besteht.
Vier Jahre lang habe ich mit diesem Instrument doch so einiges erlebt: tolle Stunden in Konzerten, der wöchentlichen Stunde der Orgelmusik (die ich zur Hälfte selbst bestritt) und der Matinee, in den Sonntäglichen Hochämtern und an den Feiertagen. Aber auch viel Nervenaufreibendes, wenn die Elektronik wieder einmal streikte ...



Schwaigern
Die Rensch-Orgel der Stadtkirche Schwaigern lernte ich im Jahre 2001 kennen, als ich für den "Orgelfrühling im Kraichgau", der dann schlussendlich "ORGEL PLUS - Orgelfestival Kraichgau" hieß, auf der Suche nach einem Finale war. Es sollte eine Orgel in der Region sein (naja, Schwaigern kann man noch zum Kraichgau zählen), auf der sich Transkriptionen Bachscher Musik und Elgars Pomp-and-Circumstance gleichermaßen darstellen lassen. Die Wahl fiel auf das Instrument der Lauffener Werkstatt (die Verbindung besteht seit Schulzeiten, der Orgel in Eichtersheim und einem Praktikum) und die Verbindung zu dieser Orgel lässt mich seitdem nicht mehr los. Umsomehr, da wir seit 2007 nur noch acht Kilometer davon entfernt wohnen. Fast zur "Institution" sind die "Organ-Fireworks"-Konzerte am 06. Januar schon geworden, in welcher Form die Tea-Time-Musiken fortgesetzt werden, muss sich zeigen.
Die klangliche Konzeption der Orgel orientiert sich zwischen dem Neo-Barock der sechziger und siebziger, den süddeutschen Barockorgeln (z. B. von J. A. Ehrlich - immerhin hat Rensch schon 1972 die Ehrlich-Orgel von 1747/48 in der Wimpfener Stadtkirche meisterhaft restauriert) und dem nahen Elsass.
Nachdem die Orgel nun dreißig ist und ihr die große Kirchenrenovation 2010-2012 etwas zugesetzt haben, der Schimmel sich schnell und stark ausgebreitet hat (die Kirche ist wohl einfach zu "dicht"!) wurde sie im Frühjahr 2015 von der Erbauerwerkstatt generalüberholt.


Fünf Tage ist es jetzt her, das erste Orgelkonzert nach der Renovierung. Acht Wochen mit viel Überstunden haben die Orgelbauer dran gearbeitet, eingesunkene Prospektpfeifen auseinender- und wieder zusammengelötet, dazwischen mit Stabilisierung versehen, die Windladen gehoben, alles neu ausgefilzt, Bälge neu beledert und nicht zuletzt den Schimmel bekämpft und beseitigt. So ganz nebenbei die ungleichmäßige Stimmung von "Kirnberger II" zu "Neithard große Stadt" geändert - ob es zu Schwaigern passt? auf jeden Fall die Chromatik bei Guilmant klang etwas weicher, ohne dem Buxtehude ganz den Charakter zu nehmen.
Und auch ganz so nebenbei wurde eine Schiebekoppel eingebaut, so dass das Koppelmanual nur noch an das Schwellwerk fest angehängt ist, die Koppelung ans Hauptwerk nun per Tritt abschaltbar ist. Das hat den großen Vorteil, dass man Trios nun nicht mehr auf II und III spielen muss sondern es auf I & II etwas bequemer hat. Darf ich mich für die Idee dazu selber loben? Loben muss ich vor allem die Intonation: z. B. der Dulcian 16´ im Schwellwerk bringt gutes Fundament, dass man zeitweise auf den Bourdon im HW z. B. bei Buxtehude verzichten kann. Der Subbaß, der wie ein paar andere Register aus der alten Walckerin von 1910 übernommen war, jetzt noch grundtöniger und wandlungsfähiger, und zusammen mit der Quinte 5 1/3´ vermisst man nicht einmal den offenen Sechzehnfuß.
Ich könnte ja noch viel weiter schreiben über Register und ihren Charakter, aber kommen Sie doch einfach mal zum Orgelkonzert...


Brackenheim-Hausen
Ab und zu passiert es, dass man mir den Vorwurf macht, ich würde ständig an allen Orgeln, zu denen ich komme, Umbau, Abriss und Neubau oder sonstige Orgelbau-Aktivitäten betreiben. Das mag sein; ich vermute, dass ich durch schlechte Instrumente magisch angezogen werde und mich mit einem vorhandenen schlechten Zustand nicht zufrieden geben kann und will.
So war es auch in Hausen an der Zaber: ein tolles Instrument aus der frühen Zeit von Rensch (nach Lauffen sind es ganze fünf Kilometer), ganz anders als so manche Walcker- oder Späth-Orgel derselben Bauzeit (die ja oft von Anfang an nichts taugten), an dem jedoch die Zeit nicht ganz spurlos vorübergegangen war. In der mechanischen Tontraktur waren - 1964 üblich - Teile aus Kunststoff verbaut, die "Weichmacher" hatten sich inzwischen verflüchtigt, der Kunststoff war spröde geworden und so gab es ab und Ausfällt in der Traktur. Die Teleskophülsen auf den Windladen hatten ein ähnliches Schicksal ereilt und nicht zuletzt hatte sich durch fast 50 Jahre Warmluftheizung allerlei Staub und Dreck auch in den Pfeifen angelagert. Einige Töne des Scharff waren schlichtweg nicht mehr stimmbar.

Rechtzeitig zum Jubiläum konnte die Orgel überholt werden, Kunststoff-Winkel wurden durch solche aus Hartholz ersetzt, hunderte Teleskophülsen aus der Orgel verbannt, das Gehäuse in Blau (korrespondierend zu den Farbfenstern) gestrichen, die Kupferpfeifen im Hauptwerk-Prospekt neu Poliert, das komplette Pfeifenwerk überarbeitet und neu intoniert und nicht zuletzt ein neues Gehäuse für den im Turm stehenden Orgelmotor gebaut.
Ein wesentliches Augenmerk lag dabei darauf, die Orgel nicht zu entfremden: es ist und bleibt eine Orgel aus dem Jahr 1964, vor allem in ihrer klanglichen Konzeption. So darf die Rohrflöte im Hauptwerk spucken, das Scharff im Rückpositiv ein wenig klirren und die Trompete im Pedal quaken, wenn auch etwas dunkler und runder als vorher. Und die ungleichschwebende Stimmung nach Johann Philipp Kirnberger (1721-1783) wurde beibehalten bzw. neu gelegt und gibt der Orgel ihren besonderen Charakter.
Durchgeführt wurden die Arbeiten von Orgelbaumeister Daniel Heil, gebürtiger Hausener, der seine Lehrjahre bei Rensch verbrachte, später zur Werkstatt von Karl Göckel wechselte (wo er an der Rauenberger Orgel beteiligt war) und seit 2010 seine eigene Werkstatt in Brackenheim-Meimsheim besitzt.
Das Bild oben ist übrigens noch aus der Zeit vor der Renovation.


Heidelberg
Für manche eine Fehlkonstruktion, für andere eine Dauerbaustelle - auf jeden Fall ein tolles Instrument am falschen Platz und technisch leider verbraucht: die Steinmeyer-Orgel in der Heiliggeistkirche Heidelberg.
Glücklicherweise ist eine Orgelbau-Komission eingesetz, die sich ernsthaft mit einem Orgelneubau - unter weitgehender Wiederverwendung von brauchbarem Bestandsmaterial - beschäftigt. Ganz sicher sogar an einem akkustisch besseren Standort, dass das Instrument in die Längsachse der Kirche sprechen kann und der Klang nicht quer zur Hauptrichtung sich in den Säulen verfängt und im Langschiff nur als "großer, undefinierbarer Brei" ankommt.
Doch von vorne: Die Heiliggeistkirche hat eine sehr alte Orgeltradition, schon Mozart hat in diesem Gebäude Tasten gedrückt, später u. a. auch Albert Schweitzer. Doch da war die Kirche geteilt durch eine große Mauer: der Chorraum der katholischen, das Langschiff mit den Emporen der evangelischen Gemeinde. Doch das wurde dem wachsenden Heidelberg zu klein und so zog die katholische Gemeinde noch im 19. Jahrhundert um in die ehemalige Jesuitenkirche nahe der Universität. Bis 1936 sollte es noch dauern, bis die Trennmauer verschwand. Die große Sauer-Orgel wurde zur Kirchenrenovation abgebaut und eingelagert, verschwand dann in den Kriegsjahren auf mysteriöse Art und Weise. Die Kirchenrenovation dauerte mit Kriegsunterbrechung bis 1947 und rechtzeitig zur Einweihung war eine Steinmeyer-Orgel in der Loge über der Sakristei fertig, die mit ihren drei Manualen und 35 Registern die Chororgel einer zweiteiligen Orgelanlage werden sollte. Die Hauptorgel auf der Westempore wurde jedoch nie gebaut. Schnell war sie zu klein, die Chororgel, und so kamen einmal mehr die "schlechten Nachkriegsmaterialien" ins Gespräch, die an der nachlassenden Zuverlässigkeit Schuld sein sollten. Spätestens ab Mitte der Siebziger Jahre wurde intensiv geplant, schnell war klar, dass die Hauptorgel als große Chororgel gebaut werden soll. Pläne gab es viele, gebaut wurde ab 1981 - wieder von Steinmeyer - in mehreren Bauabschnitten bis 1993 eine große, neo-barocke, dreimanualige Standard-Orgel mit etwas "Spielzeug" für Klangeffekte und Avantgardistische Musik. Renoviert wurde das ganze bereits 1997 zum ersten mal durch Gerhard Lenter (damals noch Mitarbeiter der Fa. Walcker), der der Orgel ihren klanglichen Charakter gab und der sie bis zu seinem Tod betreute.


Über die Idee der "großen Orgel im Chor" kann man verschiedener Meinung sein. In dieser Kirche ist sie jedoch komplett ungeeignet, da der architektonische Einschnitt zwischen Chor und Langhaus sich äußerst ungünstig auswirkt. Historische Vorbilder hat das übrigens auch keine. Schwalbennestorgeln der Spät-Renaissance waren kleine Instrumente, Symphonische Großorgeln des ausgehenden 19. Jahrhunderts findet man fast ausnahmslos auf West-Emporen, von wo auch dann auch die spanischen Trompeten (von Unkundigen bisweilen "Auspuff nach vorne" genannt) ihre volle Wirkung entfalten können.
Warten wir also ab, was passiert. Ich jedenfalls bin gerne an der Orgel, denn von ein paar wenigen Plätzen aus gehört, klingt sie richtig toll.

Hamm-Heessen
Von 2015 bis 2019 war ich in als hauptamtlicher Kirchenmusiker in Heessen. Ursprünglich ein sehr altes Dorf, zum Fürstbistum Münster gehörig wuchs Heessen mit der gründung der Zeche Sachsen im Jahre 1912 sprunghaft an. 1963 zur Stadt erhoben, damals noch im Kreis Beckum, wurde es Heessen 1975 zur (Groß-)Stadt Hamm (Westf.) eingemeindet. Was aber viele der gerade älteren Bewohner nicht daran hindert, sich selbst eher zum Münsterland gehörig zu sehen.
Die Kirche St. Stephanus wurde 1873-76 in neugotischer Gestalt erbaut, 1944 zerstört, ab 1947 wieder aufgebaut und 1975 & 2013 umfassend renoviert und erstrahlt heute in einer festlichen Schlichtheit. Erst 1962 erhielt die wiederaufgebaute Kirche eine Orgel der Firma Breil, drei Manuale und 36 Register auf Schleifladen und elektrischen Trakturen. 2013 wurde diese Orgel schließlich umgebaut und (man staune!) verkleinert, es entstand quasi ein neues Instrument unter Verwendung vieler alter Register und Teile. Viel Engagement und Leidenschaft haben die Orgelbauer der Hamburger Firma Beckerath (www.beckerath.com) in diese Orgel gesteckt, dass in dieser kathedralähnlichen Kirche und ebensolcher Akkustik ein Instrument mit respektablen symphonischen Qualitäten erklingt. Die Disposition liest sich wie aus einem Guss, die Orgelwerke Bachs und der französischen Romantik haben an diesem Instrument einen idealen klanglichen Nährboden.

Bergheim-Quadrath
Vom Angelbach an die Erft. Genauer von Angelbachtal nach Bergheim, von Michelfeld nach Quadrath. Dreißig Jahre liegen zwischen den beiden Orgeln*, aber der elsässische Geist und die Perfekte Intonation schlägt die Brücke. Den Montre kann man fast wiedererkennen. Dazu kommt die handwerkliche Ausführung und der - freilich subjektive - Wohlfühl-Effekt beim Spielen und beim Hören.
Ist das zu viel gelobt? Ich weiß es nicht ...
Auch, wenn die Register sehr französisch-elsässisch klingen, gebe ich die Schreibweise so wieder, wie sie der Orgelbauer überwiegend in deutsch angebracht hat. Vermutlich bewusst sehr und fast übertrieben deutsch. Die "Flöte" im Hauptwerk ist übrigens eine wundervolle "Flûte harmonique"!




Buldern
Von Oktober 2022 bis Februar 2026 war sie meine Dienstorgel: die 1995 von Meister Georges Heintz und seinem Team aus Schiltach im Schwarzwald erbaute Orgel der Pfarrkirche St. Pankratius in Dülmen-Buldern.
Da haben sie sich etwas ganz Tolles und Besonderes geleistet, die Bulderaner (es ist die einzige Heintz-Orgel im Bistum Münster!), und bei seiner Jubiläumsorgel zum 25-jährigen Firmenjubiläum hat sich der Meister auch nicht lumpen lassen. Sogar ein ganz eigenes Register hat er erfunden: die Bulderone. Klanglich zwischen Cromhorne und Schalmei einzuordnen spricht es aus dem Positiv ein wenig frech in den Kirchenraum; vor allem im französischen Dialog mit dem Cornet entfaltet es sein großes Redetalent.
Auch diese Orgel stand bei der Konzeption von Rauenberg Pate; auch dieses Instrument habe ich 2001 besucht und war begeistert - die Bewerbung hierher fiel mir also nicht besonders schwer. Heute ist es für mich ein Stück badische Heimat hier in Westfalen.
Als Elsässerin hat sie ihren ganz eigenen Charakter, spricht selbstverständlich fließend französisch (ich ja nicht) quer durch die Musikgeschichte: DuMage, Clérambault, Daquin, Balbastre, Franck, Widor, Dupré - und natürlich die Gute-Laune-Musik von Lefébure-Wély. Gleichzeitig steht für das Bachsche Oevre ein vielseitiger Registerfundus parat: Toccaten, Triosonaten, Orgelchoräle - thüringisch mit badischem Akzent. Die Posaune ist nach Silbermanns sächsischem Vorbild mit belederten Kehlen und voller Becherlänge gebaut.
Das Fenster sollte freibleiben: immerhin ist es in der Süd-Fassade eine der wesentlichen Lichtquellen des hellen und freundlichen Raumes und der heilige Erzengel Michael sollte auch nicht versteckt werden. So stehen Hauptwerk und Positiv als großes Rückpositiv in der Emporenbrüstung. Der von hinten angebaute Spieltisch ermöglicht kurze Trakturwege und sensibles Spiel. Das Schwellwerk steht im Rücken des Organisten, flankiert von den großen Pedaltürmen.
Dass außer Motor und Licht alles rein mechanisch funktioniert, muss man bei einer Heintz-Orgel wohl nicht extra erwähnen. Wohldurchdachte Anordnung der Register im Spieltisch und kluge Vorausplanung beim Registrieren lassen es aber nicht zum Handicap werden - ganz im Gegenteil.



bisher gespielte Instrumente
An vielen Orgeln spielt ein Musiker im Laufe eines Organistenlebens - zu Gottesdiensten, zu Hochzeiten, Beerdigungen oder Taufen, zu Konzerten, bei Kursen und Fortbildungen oder einfach "nur" um sie auszoprieberen und kennenzulernen. Manche werden eine Zeit lang zur "Heimat", zur Dienststätte oder Übe-Instrument. Andere erlebt man kurz, hinterlassen Eindrücke und Erfahrungen. Eines jedoch bleibt allen gemein: sie sind alle verschieden, sie sind alle Individuen.
Nachfolgend habe ich einen Versuch unternommen, alle Orgeln, an die ich mich erinnern kann, nach Ortsnamen alphapetisch aufzulisten. Die Liste wird immer mal wieder erweitert nach "Gedächtnisprotokoll".
Amtzell, St. Johannes und Mauritius - Gegenbauer 1992, II-27
Angelbachtal-Eichtersheim (74918), ev. Kirche - Rensch 1975, II-18
Angelbachtal-Michelfeld (74918), ev. Kirche - Muhleisen 1972, II-23
Angelbachtal-Michelfeld (74918), Hl. Kreuz - Klais 1971, II-21
Bad Gandersheim, Stiftskirche - Muhleisen 2001, III-43
Bad Kissingen, Erlöserkirche - Steinmeyer 1979, III-36
Bad Kissingen, Herz-Jesu - Schuke 1989, III-52
Bad Neustadt/Saale, Christuskirche - Hey 1982, III-36
Bad Neustadt/Saale, Karmelitenkirche - Will 1722, I-16
Bad Neustadt/Saale, St. Konrad - Klais 1994, III-33
Bad Rappenau, ev. Stadtkirche - Heintz 1995, II-28
Bad Schönborn-Mingolsheim, St. Lambertus - Schmid 1993, IV-50
Bad Wimpfen, Dominikanerkirche Hl. Kreuz - Ehrlich 1752, Kemper 1972, II-34
Bad Wimpfen, ev. Stadtkirche - Ehrlich 1747, Rest. Rensch 1972, II-24
Bad Wimpfen, Ritterstiftskirche St. Peter - Vleugels 1997, III-47
Beckum, Christus-Kirche - Muhleisen 1997, II-26
Bensheim-Gronau, evang. Kirche - Dreymann 1836
Bensheim-Schönau, Bergkirche - Walcker 1901
Bergheim-Ahe, St. Michael - Mönch 2000, II-12
Bergheim-Quadrath, St. Laurentius - Muhleisen 2002, II-23
Bergheim-Quadrath-Ichendorf, Heilig Kreuz - Seifert (Berg. Gladbach), II-17
Beuron, Abteikirche St. Martin - Klais 1984, III-57
Bielefeld-Brackwede, Bartholomäuskirche - Rowan West 1994, III-44
Billigheim-Sulzbach, St. Martin - Popp 2001, II-27
Bocholt, St. Paul - Eisenbarth 1988, II-27
Bottrop-Boy, St. Johannes d. T. - Eisenbarth 2003, III-27
Brackenheim, Christus König - Walcker 1964, II-13
Brackenheim, Johanneskirche - Walcker, I-11
Brackenheim-Haberschlacht (74336), ev. Kirche - Walcker 1984, II-8
Brackenheim-Hausen/Z. (74336), ev. Georgskirche - Rensch 1964, II-16
Brackenheim-Meimsheim, ev. Kirche - Walcker 1953, II-16
Brackenheim-Stockheim, St. Ulrich - Späth 1968, II-17
Bremen-Horn, evang. Kirche - Ott 1954 / W. Mann 2010, II-23
Bretten, ev. Stadtkirche - Walcker/Lenter 1997 - III-27
Bruchsal-Heidelsheim, St. Maria - Lenter 2009 - II-16
Calw-Hirsau, St. Aurelius - Rohlf 2004, II-13
Cleebronn, ev. Kirche - Weigle
Cleebronn, St. Michael auf dem Michaelsberg - Rebmann 1993, II-12
Dielheim, St. Cyriakus - Zwirner 1957, II-26
Duisburg-Walsum, St. Dionysius - Seifert 1955, III-26
Dülmen, St. Viktor - Seifert 1973, III-43
Dülmen, Heilig Kreuz - Breil 1988, II-35
Dülmen-Buldern, St. Pankratius - Heintz 1995, III-32
Dülmen-Hiddingsel, St. Georg - Fleiter 1993, II-23
Dülmen-Karthaus, St. Jakobus d. Ä. - Lobback
Düsseldorf, St. Peter - Göckel 2001, III-54
Drensteinfurt, St. Regina - Vorenweg 1789, Klais 2015 - II-19
Drensteinfurt-Walstedde - Fleiter 18??, II-16
Eberbach, ev. Stadtkirche - Weißenborn 1967, Lenter 2013 - III-44
Ebersbach/Fils, Herz Jesu - Rensch 2004, III-31
Epfenbach, evang. Kirche - Overmann 1836, II-27
Epfenbach, St. Johannes Bapt. - Steinmeyer 1981, II-26
Eppingen (75035), ev. Kirche - Voith 1879, Rest. Rensch 2009, II-26
Eppingen (75035), unsere lb. Frau - Klais 1975, II-30
Eppingen-Richen, ev. Kirche - Heintz 2004, II-18
Ettlingen, Herz-Jesu - Matz&Luge 2001, III-53
Freudenburg, Hl. Dreifaltigkeit - Eisenbarth 2001, II-21
Friedrichshafen, St. Nikolaus - Woehl 1989, III-47
Friedrichshafen, St. Petrus Canisius - Woehl 1997, III-57
Gemmingen (75050), ev. Kirche - Weigle 1979, II-19
Grünmorsbach, kath. Kirche - Rensch 1989, II-22
Gundelsheim-Höchstberg, Wallfahrtskirche - Reiser 1975, II-17
Gundelsheim-Michaelsberg - Rensch 2000, I-3
Güglingen, Hl. Dreifaltigkeit - Plum/Heil II-14
Haibach, St. Nikolaus von Flüe - Weise 1969, III-36
Hamm (Westf.) (59063), Liebfrauen - Goll 2006, III-52
Hamm (Westf.) (59065), Pauluskirche - Beckerath 1967, III-39
Hamm-Nordenfeldmark, Herz Jesu - Stockmann 1975, II-25
Hamm-Heessen (59073), St. Stephanus - Beckerath 2013, II-32
Hamm-Heessen (59073), St. Marien - Stockmann 1996, II-23
Hardheim, St. Alban - Vleugels 1968/2001, III-48
Havixbeck, St. Dionysius - Fleiter 1980, II-26
Hechingen, Stiftskirche - Göckel 2004, III-50
Heddesbach, evang. Kirche - Overmann 1802/04, I-16
Heidelberg, Christuskirche - Walcker 1903/1954
Heidelberg, Heiliggeistkirche - Steinmeyer 1981, Lenter 1997, III-61
Heidelberg, Jesuitenkirche - Steinmeyer 1954, III-54 - abgebrochen
Heidelberg, St. Bonifatius - Mönch 1964/1992, IV-52
Heidelberg-Ziegelhausen, Stift Neuburg - Klais 1961, III-34
Heidelberg-Ziegelhausen, St. Teresa - Göckel 2003, II-18
Heilbronn-Böckingen (74080), St. Kilian - Rensch 2012, II-19
Heimenkirch, St. Margareta - Steinmeyer 1924/33, III-42
Helbigsdorf, Dorfkirche - Silbermann 1723, II-17
Helmstadt-Bargen, St. Peter u. Paul - Mönch 1907, I-8
Herrenberg, Stiftskirche - Rensch 1985, III-36
Höchstberg, Wallfahrtskirche - Reiser 1975, II-17
Hockenheim, St. Georg - Welte 1940, III-40
Hüffenhardt, evang. Kirche - Overmann
Isselburg-Anholt, St. Pankratius - Ernst Seifert 1960, III-44
Karlsruhe-Durlach, St. Peter und Paul - Scherpf 1965, III-40
Karlsruhe-Mühlburg, St. Peter und Paul - Klais 1961, III-34
Kevelaer, Kerzenkapelle - Seifert 1990, II-26
Kirchardt, evang. Kirche - Overmann
Kirchardt-Berwangen, evang. Kirche - Steinmeyer 1954, II-13
Königsfeld, Kirchensaal - Walcker/Steinmeyer/Heintz 1873/1903/1985, III-36
Königsfeld, Kirchensaal Truhenorgel - Heintz 1991, I-3
Königsfeld, St. Peter und Paul - Yves Koenig 2000, II-20
Königsfeld-Neuhausen, St. Martin - Charles Mutin ca. 1895, II-9
Ladenburg, St. Gallus - Mönch 1999, III-43
Lauffen/N., Regiswindiskirche - Rensch 1975, III-33
Lauffen/N., St. Paulus - Rensch 2000, II-19
Laupheim, St. Maria - Rensch 1998, III-30
Leimen, evang. Kirche - Walcker 1974, II-25
Lippetal-Herzfeld, Basilika - Sauer 2002, III-47 - Walker 1886/2012, II-12
Lobbach-Lobenfeld, Klosterkirche - Dickel 1773, Rest. Rensch 1974, I-8
Lüdinghausen, Antoniuskloster - Breil 1967, II-18
Ludwigsburg-Oßweil, ev. Januariuskirche - Walcker, II-26
Mannheim, Christuskirche - Marcussen 1988, II-31
Mannheim, St. Bonifatius - Link 1993, III-49
Mannheim, Lutherkirche - Voit 1906, III-40
Mannheim-Neckarau, St. Jakobus - Göckel 1993, II-34
Markdorf, St. Nikolaus - Göckel 1997, III-46
Meckesheim, evang. Kirche - Kraämer/Overmann/Vier 1773/1805/1984, II-26
Mühlhausen (Kraichgau), St. Cäcilia - Vier 1983, II-24
Mühlhausen-Tairnbach, evang. Kirche - Dickel/Eule 1786/1973, II-15
Mönchengladbach-Odenkirchen, St. Laurentius - Rensch 1997, III-40
Neckarbischofsheim, Stadtkirche - Gebr. Mann 1968, II-19
Neckarbischofsheim-Helmhof, ev. Kirche - Weigle 1910, I-5
Neckargemünd, ev. Ulrichskirche - Stumm 1785, II-26
Neckargerach, St. Afra - Klais 1973, III-32
Neupotz, St. Bartholomäus - Schlimbach 1861/62, II-24
Nordheim (Württ.), ev. Bartholomäuskirche - Rensch 1991, II-23
Nottuln, St. Martin - Stockmann/Fleiter, 1957/2018, III-37
Nussloch, St. Laurentius - Göckel 1988, II-26
Ochsenhausen, ehem. Klosterkirche - Gabler 1728-34 & 1751-55, IV-47
Ochsenhausen, ehem. Klosterkirche - Höß 1780, II-22
Oldersum, ref. Kirche - Ahrend 2004/2008, II-18
Pfaffenhofen an der Ilm, Stadtpfarrkirche - Sandner 1978, III-44
Pfaffenhofen (Zaber) -Weiler, evang. Kreuzkirche - Mühleisen 1997, I-18
Pfinztal-Berghausen, Christkönig - Mönch 2003, II-11
Rastatt, ev. Stadtkirche - Heintz 1988, IV-43
Rauenberg (69231), St. Peter und Paul - Hess 1953, II-26 - abgebrochen
Rauenberg (69231), St. Peter und Paul - Göckel 2005, III-33
Rauenberg-Malschenberg, St. Wolfgang - Göckel 2001, II-14
Rauenberg-Rotenberg, St. Nikolaus - Göckel 1987, II-12
Reichartshausen, ev. Kirche - Rensch 1976, II-16
Rheinmünster-Schwarzach, Münster - Klais 1969, III-34
Rheinzabern, St. Michael - Scherpf 1974, II-23
Roggenzell, St. Gallus - Link 1889, Maier 1997, II-11
Schiltach, ev. Stadtkirche - Heintz 1982, III-33
Schöntal, Klosterkirche - Rensch 1991, II-23
Schwaigern, ev. Stadtkirche - Rensch 1984, II-34
Schweiklberg, Abteikirche - Klais 2000, III-52
Seeheim-Jugenheim, Bergkirche Jugenheim - A. Ott 1977, II-15
Sendenhorst, St. Martinus - Woehl 1999, III-46
Simbach/Inn, St. Marien - Eisenbarth 1995, III-39
Sinsheim, ev. Stadtkirche - Steinmeyer 1969, III-39
Sinsheim, ev. Stadtkirche - Heintz, I-3
Sinsheim, St. Jakobus - Vleugels 1968, III-36
Sinsheim-Dühren, ev. Kirche - Walcker 1953, II-11
Sinsheim-Eschelbach, evang. Kirche - Weigle 1981, II-21
Sinsheim-Hilsbach, evang. Kirche - Voith 1874, II-18
Sinsheim-Hilsbach, St. Maria - Mönch 1956, II-28
Sinsheim-Hoffenheim, ev. Kirche - Walcker 1846, II-26
Sinsheim-Reihen, ev. Kirche - Vleugels 1994, II-17
Sinsheim-Rohrbach, evang. Kirche - Walcker 1934, II-19
Sinsheim-Steinsfurt, evang. Kirche - Walcker 1937, II-19
Sinsheim-Waldangelloch, ev. Kirche - Mann 1961, II-22
Sinsheim-Weiler, evang. Kirche - Walcker 1895, II-11
Sinsheim-Weiler, Hl. Familie - Vleugels, II-16
Simbach/Inn, St. Marien - Eisenbarth 1995, III-43
St. Peter im Schwarzwald, Klosterkirche - Klais 1966, III-46
St. Peter im Schwarzwald, Wallfahrtskirche Maria Lindenberg - Ahrend 2013, II-17
Unterankenreute, Mariä Himmelfahrt - Wiedenmann 1985, II-18
Waghäusel-Wiesental (68753), St. Jodokus - Göckel 1999, II-36
Waibstadt, St. Mariä Himmelfahrt - Vleugels 1968/2003, II-30
Walldorf (69190), St. Peter - Göckel 2006, III-32
Wangen-Haslach, St. Stephanus - Rieger 1982, II-18
Weener, St. Georg - Schnitger 1710, Wenthin 1782, II-29
Weingarten, Basilika - Gabler 1735-50, IV-63
Wesel, Willibrordi-Dom - Marcussen 2000, III-56
Wiesloch, evang. Stadtkirche - Rensch 1986, III-29
Wiesloch, Psych. Zentrum, Kirche Hl. Kreuz - Göckel 1991, II-19
Wiesloch, St. Laurentius - Matz und Luge, III-36
Wiesloch-Baiertal, evang. Kirche - Kemper 1953, II-18
Wiltz (Lux.), St. Peter und Paul - Eisenbarth 1997, III-40
Winnenden, St. Borromaeus - Mühleisen 2004, II-34
Wirges (56422), St. Bonifatius / Göckel 2001, III-45
Worms, Dom - Klais 1985, III-34
Worms, Dom - Oberlinger 1992
Worpswede, Zionskirche - Ahrend 2012, II-22
Würzburg, Augustinerkirche - Klais 1995/96, IV-69
Würzburg, Juliusspital - Vleugels 2005, II-29
Würzburg, St. Adalbero - Rensch 1995, III-51
Würzburg, St. Burkard - Rensch 2003, II-28
Zaberfeld-Michelbach a. H., ev. Kirche - Rensch 1970, II-10
Zethau (Erzgeb.), Dorfkirche - Oehme 1788, II-21
Zuzenhausen, ev. Kirche - Popp 1998, II-15
Zuzenhausen, St. Sebastian - Stieffel 1773/74, Rest. Rensch 2007, I-11
Zwingenberg, Bergkirche - Muhleisen 198?, II-25
Organist und Kirchenmusiker Michael Seibel,
Königsfeld im Schwarzwald, Karlsruhe, Angelbachtal, Sinsheim, Heidelberg, Mannheim, Bensheim.
Orgelkonzerte, OrgelPLUS, Musik zu Gottesdiensten, Hochzeiten, Trauungen, Taufen, Bestattungen, Trauerfeiern.
Chorleiter, Dirigent, Kulturmanagement.